Schwerpunktartikel zum Thema „Landesprogramm Modellregionen Integration“

Vielfalt gestalten in städtischen und ländlichen Regionen

Stefanie Reiter und Franziska Pohl
Integration von Migrantinnen und Migranten wird zumeist im Kontext von Städten und urbanen Zentren gedacht und untersucht. Die Anzahl der Studien, die sich mit diesem Thema, bezogen auf den ländlichen Raum, befassen, ist bislang noch überschaubar (z. B. Schader Stiftung1, Projekt Diverse City2). Wenn man bedenkt, dass ein Großteil (rund 88 %3) der Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland in städtischen Regionen lebt, ist dies nicht weiter verwunderlich. In den letzten Jahren zeichnet sich jedoch die Tendenz ab, dass nicht nur (Groß-)Städte, sondern auch Dörfer im ländlichen Raum multikulturell geprägt sind4 und die Gestaltung eines vielfältigen Zusammenlebens im ländlichen Raum für
Verwaltungen, Kommunalpolitik und zivilgesellschaftliche Akteure an Bedeutung gewinnt. Das hessische Landesprogramm „Modellregionen Integration“ konnte nicht nur in Städten, sondern auch in ländlichen Regionen zur Verbesserung der integrationspolitischen Prozesse und Strukturen beitragen.

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Vielfalt gestalten in städtischen und ländlichen Regionen

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