Dorf-Mitfahrzentrale geht online

Eines der gößten Probleme für die Flüchtlinge ist die Mobilität. Lüneburg ist 17 km entfernt, bei schlechtem Wetter mit dem Fahrrad kein Spaß, Busse fahren am Wochenende nur begrenzt und die Tickets belasten das sehr dünne Budget der Flüchtlinge empfindlich. Um  zum Einkaufen, zu Behördengängen oder zum Sprachkurs in die Stadt zu kommen sind sie auf die Unterstützung der Leute aus dem Dorf angewiesen. Verbinddlich Absprachen zu treffen ist aber auch eine Herausforderung, da es in der Unterkunft kein Telefon gibt und in Barnstedt das Mobilfunknetz mehr als brüchig ist. So kam die Idee auf eine netzbasierte Dorf-Mitfahrzentrale zu installieren. Ein befreundeter Programmierer hat die Software dafür geschrieben und seit heute ist die MFZ unter dem Namen www.barni.cc  online.

Wir sind sehr gespannt, ob das Angebot sich bewährt. Zumal es ja nicht nur für die Flüchtlinge eine Hilfestellung bietet, sondern für alle, die kein Auto besitzen, oder aus ökologischen Gründen Fahrgemeinschaften bilden wollen.

barni

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Erste Job-Vermittlung

Einen ersten unser Schützlinge konnten wir durch direkte Ansprache eines Lüneburger Unternehmens in ein Arbeitsverhältnis vermitteln. Seit Anfang April arbeitet Abdi, der uns seit Ende letzten Jahres als Übersetzer für die somalische Familie geholfen hat, in der Pop Corn Küche des FILMPALAST Lüneburg. Es war nicht ganz so einfach, alle bürokratischen Hürden zu nehmen, aber mit Geduld und Beharrlichkeit ist es uns zusammen mit der Theaterleitung des FILMPALAST gelungen, die Arbeitserlaubnis für Abdi zu erhalten. Selbst der Lüneburger Integrationsbeauftragte war in Hochstimmung – es ist ist die erste Erlaubnis dieser Art in Lüneburg …. Ein tolles Beispiel, dass hoffenlich Schule macht.

Vielen Dank FILMPALAST Lüneburg !!

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Lions Club Lüneburg hilft mit 700€ für Sommercamp

Der Vorstand des LC Lüneburg kommt einer Bitte um Unterstützung der sportlichen Integration der Kinder und Jugendlichen aus dem Sudan und Somalia nach. 700€ überweist der Lions Club an den SV Ilmenau, wo die Kinder und Jugendlichen alle in Fußballmannschaften aufgenommen wurden. Durch diese großzügige Spende ist gewährleistet, dass alle am Sommer-Feriencamp des Vereins an der Ostsee teilnehmen können und damit ihre frisch geknüpften Verbindungen zu ihren Spotfreunden vertiefen können. Vielen herzlichen Dank Lions !!

lcl

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Azubi-Magazin “Krümel” stellt den Auszubildenden Benji vor

Frisch und lecker

Das Azubi-Magazin der Bäckerei Kruse aus Barnstedt stellt ihren von der Elfenbeinküste stammenden Auszubildenden Benji vor.

Benji

BENJI
1. Ausbildungsjahr,
Bäckerlehrling in der
Backstube Barnstedt

Warum hast Du Dich für eine Ausbildung als Bäcker entschieden?
In meiner Heimat, der Elfenbeinküste, hatte meine Tante auch eine kleine Bäckerei. Dort habe damals schon immer mit geholfen, was mir viel Spaß gemacht hat. Seit dem ich nach Deutschland gekommen bin hatte ich die Idee nach der Schule eine Ausbildung zum Bäcker zu machen.

Was magst Du ganz besonders an Deiner Ausbildung zum Bäcker?
Es ist abwechslungsreich. Es gibt verschiedene Abteilungen bei Bäckerei Kruse. Zum Beispiel die Feinbäckerei in der ich meine Ausbildung begonnen habe. Dort wird der Kuchen und die ganzen süßen Leckereien hergestellt. Zurzeit bin ich an meiner nächsten Station „Brötchen“. Dort lerne ich, wie die verschiedensten Sorten Körnerbrötchen gebacken werden.

Was isst Du am liebsten bei Bäcker Kruse?
Berliner! Die habe ich auch schon gebacken und verziert. Da bekommt man richtig Appetit. Dann nasche ich gerne einen.

Wie findest Du Deine Arbeitszeiten?
Am Anfang ist mir das frühe Aufstehen sehr schwer gefallen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Jetzt ist es völlig normal für mich.

Was ist bei Bäcker Kruse so besonders?
Die Leute hier. Ich wurde gut aufgenommen. Besonders mein Chef, Herr Kruse, ist sehr nett.

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Hip-Hop / Somalia Musikprojekt startet

EWANE+10

Ewane Makia (rechts)  mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Somalia

Ewane Makia, im Hauptberuf Polizist in Hamburg und in der Obdachlosen-Unterkunft Herberge Plus tätig, ist aus Berufung Hip-Hop-Musiker. Er führt  mit seiner Musik an Schulen ein Projekt zur Gewaltprävention durch,  ist bei der Benefiz-Musikmeile in Barnstedt im September aufgetreten und startete nun mit 10 jungen Menschen aus Somalia im gleichen Raum, der auch schon im September seine Bühne war ein Projekt, dessen Ziel es ist, einige seiner Stücke mit Elementen somalischer Musik zu einer Symbiose zu führen. Möglich wurde das Projekt durch die Bereitstellung des Übungsraumes durch einen barnstedter Hausbesitzer,  und die leihweise Bereitstellung von Gesangsanlage und einer Bau-Gasheizung durch zwei weitere Barnstedter.

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Die letzte Woche stand IM ZEICHEN DES SPORTS

U15 SVI _ Farxaan
Farxaan (gelbes Trikot)  aus Somalia in mit seinen Mannschaftskameraden der U15 des SV Ilmenau und…
Soccerhalle_Jimcaale
…sein Bruder Jimcaale (ganz vorne)  mit seinem Team und Betreuern in der Soccerhalle

Mit Hilfe der Trainer, Jugendobleute und Eltern von Spielern der JSG Ilmenau/Wendisch bzw. der JSG Ilmenautal und der Mutter eines Spielers aus der Manschaft U9 haben wir es geschafft, innerhalb einer Woche 5 der 7 Kinder und Jugendlichen aus dem Welthaus in Barnstedt in einer der Manschaften zwischen U9 und U15 unterzubringen. Für die anderen beiden werden wir das auch noch schaffen. Das ging unglaublich schnell und reibungslos. Sportschuhe und Kleidung wurden von den Familen andere Spieler gestellt. Ein Sportgeschäft wird langfristig auch weiter helfen. Fahrdienste wurden spontan von Eltern und Trainern übernommen. Und alles was noch zu klären und organisieren ist läuft absolut geräuschlos und selbstverständlich ab.
Vielen, vielen Dank allen Beteiligten aus den Sportvereinen. Das ist für die Kinder und Jugendlichen aus dem Sudan und Somalia ein Riesenschritt in ihre neue Heimat!

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